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Die 12. Zitadelle

Die 12. Zitadelle

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Bd du Douzième de Ligne 1/2, 4000 Liège, België
Restaurant Snackbar
7 (358 Bewertungen)

Das Le 12ème H CITADELLE ist eine Brasserie und ein Restaurant im Citadelle-Krankenhaus, in dem Besucher, Patienten und Mitarbeiter bei einer vollwertigen Mahlzeit oder einem kleinen Snack entspannen können. Das Konzept vereint die Vorteile einer Krankenhausbrasserie mit einer Speisekarte, die eher einem traditionellen Restaurant als einer einfachen Kantine ähnelt. Neben einfachen Gerichten gibt es auch Burger, Pasta und Pizza – eine praktische Alternative für alle, die nicht in die Stadt fahren möchten.

Die Speisekarte besticht durch ihre große Auswahl: von einfachen Snacks bis hin zu raffinierten Brasserie-Gerichten. Fleischgerichte, Burger, Pasta und Pizza erfreuen sich bei vielen Gästen besonderer Beliebtheit, und die Portionen werden allgemein als großzügig empfunden. Das Angebot entspricht den Erwartungen vieler an eine ungezwungene Brasserie: unkomplizierte Gerichte, eine übersichtliche Speisekarte und genügend Abwechslung für ein schnelles Mittagessen oder ein ausgiebiges Essen.

Die Küche wird oft als reichhaltig und herzhaft beschrieben, mit Gerichten wie gut gewürzter Pasta und reichhaltig belegten Pizzen. Einige Gäste loben eine Vier-Käse-Pizza mit üppig belegtem Rand, die trotz ihres etwas zu kurzen Bodens als köstlich gilt. Die Auswahl an klassischen Wohlfühlgerichten macht das Essen in der Gruppe unkompliziert, da jeder etwas nach seinem Geschmack findet.

Neben Hauptgerichten gibt es auch einfache Snacks und Pommes frites – ideal für alle, die zwischen Arztterminen schnell etwas essen möchten. Frühere Gäste beschreiben es als „den besseren Snack“, was darauf hindeutet, dass die Qualität deutlich höher ist als in den üblichen Imbissbuden der Gegend. Gleichzeitig ist das Preisniveau erschwinglich, sodass sich die Brasserie nicht nur für besondere Anlässe, sondern auch für den täglichen Besuch eignet.

Ein besonderes Highlight ist die Getränkeauswahl. Es gibt eine Vielzahl an Getränken, darunter belgische Biere und Weine, sodass man ein Essen mit einem Glas Bier oder Wein abrunden kann – ganz wie in einer traditionellen Brasserie. Für alle, die einen langen Tag im Krankenhaus hinter sich haben, ist das ein zusätzlicher Bonus: Es macht aus einem rein praktischen Zwischenstopp ein angenehmeres Erlebnis.

Was die Atmosphäre angeht, beschreiben Gäste das Lokal als lebhafte Brasserie, in der der Besucherstrom des Krankenhauses spürbar ist. Die Einrichtung ist primär funktional und auf hohe Besucherfrequenz und wechselnde Tischbelegung ausgelegt, weniger auf ein intimes oder gehobenes Ambiente. Wer also einen romantischen Abend in einem exklusiven Restaurant sucht, wird hier nicht ganz fündig. Wer hingegen in ungezwungener Atmosphäre gut essen möchte, ist hier besser aufgehoben.

Die Lage des Krankenhauses bietet einen klaren Vorteil hinsichtlich der Erreichbarkeit: Die Brasserie ist für alle, die sich bereits im Gebäude befinden, leicht zu finden, und es ist nicht nötig, in ein anderes Restaurant in der Stadt zu fahren. Dies wird besonders von Angehörigen von Patienten oder solchen mit mehreren Untersuchungen an einem Tag geschätzt: Zwischen den Terminen können sie sich hier entspannen, eine Pizza oder Pasta genießen und dem Krankenhausalltag für eine Weile entfliehen, ohne das Gebäude verlassen zu müssen.

Was den Service angeht, sind die Unterschiede zwischen den Kellnern und dem Management besonders auffällig. Mehrere Gäste heben hervor, dass einige Kellnerinnen außergewöhnlich freundlich, aufmerksam und professionell sind. Sie nehmen sich Zeit für Beschwerden, bleiben höflich und bemühen sich, den Gästen bestmöglich zu helfen. Selbst in Stoßzeiten ist der Service oft zügig genug, um innerhalb kurzer Zeit eine Mahlzeit zu erhalten – ein wichtiger Aspekt in einem Umfeld, in dem viele Menschen an Termine gebunden sind.

Andererseits gibt es mehrere Berichte, in denen der Umgang mit Beschwerden und der Kundenservice fragwürdig sind. Einige Gäste berichten, dass zu salzige oder nicht wie erwartet zubereitete Speisen kaum oder gar nicht erstattet wurden. Es wurden Fälle geschildert, in denen ein Gast angab, ein Gericht sei kaum genießbar gewesen, ihm aber dennoch fast der volle Rechnungsbetrag in Rechnung gestellt wurde, ohne dass das zuständige Personal Entgegenkommen zeigte. Solche Erfahrungen beeinflussen die Wahrnehmung der Gäste erheblich, die in einem Krankenhaus besonders auf Einfühlungsvermögen und Flexibilität achten.

Auch kleinere Details im Service bieten Verbesserungspotenzial. So wird beispielsweise eine Situation beschrieben, in der jemand mit einer Allergie ausdrücklich ein Getränk ohne Zitrone bestellt hatte, es aber trotzdem mit Zitrone serviert wurde. Als der Fehler gemeldet wurde, wurde die Zitronenscheibe recht unfreundlich entfernt. Für Besucher, die sich ohnehin in einer schwierigen Lage befinden, kann eine solche Reaktion als respektlos und unangemessen empfunden werden, insbesondere wenn sie sich eine angenehme Auszeit vom Krankenhausalltag erhoffen.

Was die Qualität des Essens angeht, ist das Bild gemischt. Einerseits gibt es positive Rückmeldungen zu schmackhaften Burgern, gut zubereiteten Pastagerichten und Pizzen mit einer reichhaltigen Käseschicht, die oft mit einem belgischen Bier als ideale Begleitung für ein ungezwungenes Essen kombiniert werden. Andererseits berichten einige Gäste, dass die Pommes frites aufgewärmt und mit älteren Pommes serviert wurden, was den Eindruck von Frische deutlich mindert. Auch das Fehlen bestimmter Snacks, wie beispielsweise bestimmter Sandwiches, wird von einigen Gästen als enttäuschend empfunden.

Es ist offensichtlich, dass die Küche solide, mitunter sogar außergewöhnlich schmackhafte Brasserie-Gerichte zubereiten kann, doch die gleichbleibende Qualität ist nicht immer gewährleistet. An guten Tagen erhält der Gast ein komplettes Menü mit perfekt gegartem Fleisch, einer gut gewürzten Soße und einem ansprechend angerichteten Teller. An weniger optimalen Tagen sind die Beläge möglicherweise zu salzig, die Pizza etwas blass oder Beilagen wie Pommes frites nicht von bester Qualität. Für ein Restaurant, das in erster Linie funktional sein will, ist diese Unbeständigkeit ein wichtiger Punkt.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird unterschiedlich bewertet, ist aber für eine Brasserie in einem Krankenhaus im Allgemeinen akzeptabel. Für einfache Gerichte und Snacks erscheint der Preis angemessen, insbesondere angesichts der Lage und der guten Erreichbarkeit. Entspricht ein Hauptgericht jedoch nicht den Erwartungen und wird keine Lösung angeboten, wirkt die Rechnung schnell hoch. Daher ist es wichtig, dass potenzielle Gäste wissen, dass das Erlebnis stark von der Tageszeit und dem Betrieb von Küche und Gastraum an diesem Tag abhängen kann.

Ein weiterer Faktor ist die Rolle des Le 12ème H CITADELLE als Treffpunkt. Menschen kommen dorthin mit Angehörigen, die im Krankenhaus liegen oder auf Testergebnisse warten, und nutzen die Brasserie, um sich die Zeit sinnvoll zu vertreiben. In diesem Zusammenhang wird die Anwesenheit eines Restaurants mit vollem Serviceangebot oft als beruhigend empfunden: Die Möglichkeit, eine warme Mahlzeit oder eine Pizza zu bestellen, anstatt nur eine Kaffeemaschine, wird ausdrücklich als Vorteil genannt.

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist der rollstuhlgerechte Zugang ein zusätzlicher Vorteil. Man kann ohne komplizierte Eingänge oder Treppen Platz nehmen, was dem Zweck des Krankenhauses und den Erwartungen der Besucher an eine barrierefreie Brasserie entspricht. Dieser praktische Aspekt kann für Familien, die Rollstühle oder andere Hilfsmittel nutzen und dennoch gemeinsam essen möchten, entscheidend sein.

Wer im Le 12ème H CITADELLE essen gehen möchte, erwartet ein ungezwungenes Ambiente, eine umfangreiche Speisekarte mit Burgern, Pasta, Pizza und Snacks sowie die Möglichkeit, dazu ein Bier oder ein Glas Wein zu genießen. Gleichzeitig ist es ratsam, sich über die unterschiedlichen Erfahrungen mit Service und Beschwerdemanagement zu informieren. Für ein schnelles Mittagessen, eine Pause zwischen Untersuchungen oder ein unkompliziertes Abendessen ist diese Brasserie im Krankenhaus nach wie vor eine gute Wahl, sofern man keine Gourmetküche erwartet.

Das Le 12ème H CITADELLE nimmt unter den Restaurants in Lüttich eine Sonderstellung ein: Es versteht sich nicht als Gourmetrestaurant, sondern als praktische und unkomplizierte Option mit Fokus auf bodenständige Küche. Wer Wert auf die Nähe zum Restaurant legt und einfache, vertraute Gerichte schätzt, wird hier fündig. Wer hingegen Wert auf tadellosen Service, gleichbleibende Qualität und ein gehobeneres Ambiente legt, sollte die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen, bevor er sich entscheidet.

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